DieVunDo, aaner von Frankfort und zwaa Hejershaiser – Mundartherz, was willst Du mehr. Einen kurzweiligen Abend erlebten die Besucher der Veranstaltung 1. Bawwehäuser Mundart Abend am vergangenen Samstag im kleinen […]

DieVunDo, aaner von Frankfort und zwaa Hejershaiser – Mundartherz, was willst Du mehr. Einen kurzweiligen Abend erlebten die Besucher der Veranstaltung 1. Bawwehäuser Mundart Abend am vergangenen Samstag im kleinen Saal der Stadthalle. Ausverkauft war die Veranstaltung und das freute insbesondere Michael Spiehl, Leiter der Stabsstelle Jugend, Sport & Kultur. Auf Nachfrage erzählte er, dass die Idee für einen Mundartabend bei einem lockeren Gespräch mit dem Hergershäuser Hansel Billing kam. Wir probieren das mal und daraus wurde ein lustiger Abend mit tollen Geschichtchen, kurzweiligen Gedichtchen, viel Musik und Gesang und unterhaltssamen Witzeleien und die rund 200 Besucher kamen voll auf ihre Kosten.

Den Start machte das Duo „Schwarzworz“ mit Hansel Billing aus Hergershausen und Steffen Huther, die mit lockerer Musik und kleinen alltäglichen Episoden den passenden Anfang schufen. Dabei stellten sie in ihren Texten auch fest, dass man es nicht leicht hat, aber leicht hat es einem und das Wörtchen „Ebbes“ ein Allroundtalent darstellt. Danach eroberten vier Damen aus Lindenfels die Bühne

und „DiVunDo“ erzählten vom Leben im schönen Odenwald und verstanden es prima, weltbekannte Musikstücke mit eigenen Formulierungen zu unterlegen. Standing Ovation erhielten Andrea Seewald, Lena Remmers, Judith Mauss und Jeanne Kloepfer für ihren mehrstimmigen Gesang, insbesondere beim Welthit „Bohemian Rhapsody“ mit wunderbaren Versen über den Alltag im Odenwald. Ebenfalls zum Mitsingen regte das Lied „E Pann voll Eier“ zur Melodie „Ring of fire“ von Johnny Cash an. Zum Schluss des kurzweiligen Abends unterhielt der Frankfurter Liedermacher, Mundartdichter und Sänger Rainer Weisbecker das Publikum mit gereimten Episoden und ungereimtem Zeug, was im Alltag so alles passieren kann. Mit blueslastiger Musik kitzelte er aus seiner Gitarre, der Konzertina und der Mundharmonika allerlei Melodien und sang vom „Rattegiggel“ und anderen komischen Dingern.

Bei dem launigen und lustigen Abend servierten in den Pausen die Helferinnen von der Stabsstelle Jugend, Sport & Kultur hessische Kost und echten Ebbelwoi, der von Lars Wiesner vom Dieburger

Apfelweinhof spendiert wurde. (wku)